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In den letzten 10 Tagen haben wir unzählige wunderschöne Landschaften gesehen. Die Avatar-Berge zum Beispiel waren unglaublich eindrücklich mit den vielen steilen Pfeilern, eingebettet in einen grünen Dschungel. Manchmal hatten wir wirklich das Gefühl in der Hollywood-Märchenlandschaft zu wandern. Eigentlich fehlten nur die blauen Avatare und die fliegenden Dinosaurier-Drachen. Die Formen der überfluteten Reisterrassen von Longji waren ebenfalls grossartig. Wir haben auch eine dreitägige Reise mit dem Schiff auf dem Yangtse-Fluss unternommen. Der Yangtse wird seit kurzem von einer immensen Staumauer zurückgehalten. Die Stromproduktion entspricht ungefähr 10 AKWs der Grösse Gösgens, falls Gösgen nicht gerade abgeschaltet ist. Das Eindrückliche waren die enormen Umsiedelungen, welche durch den 100 Meter höheren Wasserspiegel nötig waren. Ganze Tempel und alte Bäume wurden versetzt und Städte neu aufgebaut. Die Kosten der Versetzungen entsprachen ungefähr den Kosten für den eigentlichen Bau der Staumauer.

Ansonsten amüsieren wir uns immer gerne über die Chinesen. Es ist immer wieder lustig zu beobachten, wie sie um Plätze im Bus oder in der Metro kämpfen als ginge es um Leben und Tod. Es sieht jeweils so aus, als spielten sie die Reise nach Jerusalem. Oder da gab es einen Knaben im Wartesaal des Bahnhofs. Er war ein bisschen übergewichtig, glich entfernt dem jungen Buddha und wurde ebenso behandelt. Seine Mutter kratzte ihn sanft am Bauch und am Rücken. Seine Tante fächerte ihm ständig frische Luft zu, während er gleichgültig und mit halb geschlossenen Augen das Prozedere über sich ergehen liess. Das Schauspiel dauerte mindestens eine Stunde und bei uns blieb kein Auge trocken… Einzelkind in China müsste man sein! Oft hören wir auch jemand laut hinter uns im Hals nach Spucke suchen, spucken oder görpsen (in einem Gebäude, wie im Restaurant oder Bahnhof, wie auch draussen). Wenn wir uns dann umdrehen, ist es nicht ungewöhnlich, wenn wir eine ältere Dame erblicken…

Das chinesische Essen bereitet uns noch immer Probleme. Jeden zweiten Tag ist jemand mehr oder weniger ausser Gefecht gesetzt (gut, meistens ist es Severin). So freuen wir uns auf die hygienische japanische Küche. Zuerst geht es aber noch für fünf Tage nach Hong Kong und Macao.

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2 comments

  • Mega schön! hey, so cool! hätt vorletzt jahr au länger in china sölle bliibe. danke für all die schöne bilder und wiiterhin e gueti reis – de dokter hesch ja debii severin, falls din buuch ned macht waser sött 🙂

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