pingyao, terracotta army, xi’an

In Peking nahmen wir den Nachtzug nach Pingyao und verbrachten die zwölf Stunden sitzend, da keine Schlafplätze mehr verfügbar waren. Einige Mitreisende mussten sogar mit einen Platz am Boden Vorlieb nehmen…

Pingyao hat eine UNESCO geschützte Altstadt, die uns sehr gefiel. Wir unternahmen auch einen Ausflug nach Mian Shan mit unzähligen Tempeln, welche in steile Felswände gebaut worden sind. Das ganze Tal ist sehr touristisch, wir waren aber fast die einzigen westlichen Besucher, was uns selber auch zu einer Attraktion zu machen schien. Jedenfalls grüssten uns alle mit einem “Hello!”, und nach unserer Antwort wollten duzende Chinesen dieses Erlebnis auch fotografisch festhalten.

Danach ging es mit einem weiteren Nachtzug nach Xi’an zur Terracotta Armee mit ungefähr 8000 Statuen, welche ein Kaiser als Grabschutz vor ca. 2200 Jahren anfertigen liess. Anscheinend wurde jede Statue von einem Sklaven nach seinem Vorbild modelliert, so dass jeder tönerne Grabbeschützer ein individuelles Gesicht bekam. Um die Grabstätte geheimzuhalten, wurden die Sklaven nach getaner Arbeit ermordet. So wurde das Grab wurde erst vor 38 Jahren durch Zufall entdeckt. Der Kaiser selbst starb im Alter von 49 Jahren an einer Quecksilbervergiftung. Das Quecksilber nahm er täglich zu sich, im Glauben es handle sich dabei um ein lebensverlängerndes Elixir. Leider ist seine Grabstätte, welche sicherlich sehr interessant wäre, noch nicht freigelegt.

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